Warum es das gibt
Das meiste, was in der Schweiz gebaut wird — Roboter, KI, Medizintechnik — entsteht ein paar Bahnstationen entfernt. Fast niemand in meinem Alter bekommt es je zu sehen. Genau das ändert StartupVisit.
Louis Fritz, 14
Ich gehe in Wollerau zur Schule. Ich will verstehen, wie Dinge funktionieren — und sie selbst bauen, nicht nur für die Note lernen. Mein Leitsatz: jeden Tag ein bisschen besser als gestern. Lernen hört für mich nicht auf, wenn die Schule aufhört.
Also habe ich StartupVisit gestartet — ein privates Schülerprojekt, das ich selbst organisiere. Mein Vater unterstützt im Hintergrund: er übernimmt das Rechtliche und kommt als begleitender Erwachsener mit. Alles andere mache ich.
Ein Schüler organisiert. Ein Startup öffnet die Tür.
Eine kleine Gruppe geht für 90 Minuten hin: Gründer-Geschichte, Live-Demo, jede Frage erlaubt. Danach gibt es einen Bericht mit Fotos. Mehr nicht — kein Programm, kein Lehrplan, kein Verein dahinter.
Warum mir das wichtig ist: 14-Jährige in der Schweiz wissen heute besser über die Klimakrise Bescheid als über das, was hier in Zürich an DeepTech, Robotik und KI gebaut wird. Das ist absurd.
Was es ist — und was es nicht ist
Was es ist
- Ein privates Schülerprojekt, organisiert von Louis
- Kostenlos — für Schüler und für die Startups
- Kleine Gruppe, 90 Minuten, danach ein Bericht
- Offen für alle von 14 bis 16, die neugierig sind
Was es nicht ist
- Nicht politisch
- Keine Agentur und keine Werbung
- Keine Karriereberatung, keine Eignungstests
- Keine Schul-PR — keine Schule steht dahinter
Sechs bis acht Visits pro Jahr
Bewusst wenige, damit jeder Visit gut bleibt. Visit 01 war bei Tethys Robotics. Wer beim nächsten dabei sein will, meldet sich an — oder lässt sich einfach benachrichtigen, sobald der nächste Termin steht.